9
Mai
2005

Rassistische Schmiererei

Was ist der Unterschied zwieschen

angewidert und

drogen(via marie)

Oder was ist gemeinsam?
Beide sind Schmierereien, beide verstecken sich hinter der Anonymität.
Beide wollen uns sagen:
Ihr seid hier unerwünscht,wir mögen Euch nicht,geht nach Hause wohin Ihr gehört.
Ihr seid anders,wir haben damit unsere Probleme.

Eine aufgenommen auf der Wiener Straßenbahn ist mit Sicherheit strafbar.
Die andere auch?
Oder hat sich geschickt hinter der Anonymität und Schönreden, blenden versteckt?
Glaubt es deshalb nicht ertarnt zu werden?
So wie derjenige der den Wagon der Wiener Linien verschandelt hat und nachher weggelaufen ist?

Gestern waren es die Juden, Heute sind es die Zuwanderer,die Schwarzen,die Romas, Morgen werden es die Homosexuellen sein,oder die Behinderten.
Auch die Menschen ohne akademische Bildung sind auf der Liste.
Es ist wieder so weit? Das es so was ohne weiteres möglich ist?

Wo ist die Schmerzgrenze? Glauben diese Unruhe-Stifter dass die damit das Kontinent säubern werden?
Oder ihre eigene Unfähigkeit etwas aus ihren Leben zu machen bringt sie dazu immer die „Schwächeren“ anzugreifen?

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tilak - 9. Mai, 23:34

@eclipse

Pol Pot hat in Kambodscha die Menschen MIT Bildung ausgerottet. Ich kenne einen Burschen, dessen Vater sich und seine Familie nur gerettet hat, weil er die Brille weggeworfen hat und Bauer wurde. Das passierte zwischen 1975 und 1979; ich war in Phnom Penh im Pol Pot Museum, wo der Tod von 3.314.768 Menschen dokumentiert wird und habe heute noch eine Gänsehaut, wenn ich daran denke.
Ich war in Vietnam in den Tunnels nahe Saigon, wo sich die Vietnamesen vor den Amis versteckt hatten. Ich habe noch nirgends auf der Welt soviele Invalide gesehen, wie in Vietnam.
Und immer wieder stelle ich mir die Frage nach dem Warum ?
Immer wieder beginnt es von vorne, es wird nie ein Ende haben. Die Menschen lernen nicht aus der Geschichte. Die Kinder in den Krisenregionen von heute wachsen mit soviel Hass auf den Feind auf, dass es nie ein Ende haben kann.

creature - 10. Mai, 00:02

tilak hat leider sehr, sehr recht. wir kämpfen gegen windmühlen einen fast aussichtslosen kampf. hier bei uns einige frustrierte, verhärmte geister die ihr leben schon längst versaut haben und immer wege finden werden ihre vorurteile und nach aussen projizierte hass loszuwerden.
und der nachwuchs dieser menschen wird kaum besser sein.
nordkorea ist dabei ihren unterirdischen atomtest zu starten, die löcher haben sie schon gegraben, ohne zu bedenken welch schaden es für den sensiblen tektonischen untergrund bedeuten kann, von der verseuchung ganz zu schweigen. da kommen einen die heimlichen schmierereien schon fast kindisch vor, aber sie dürfen nicht toleriert werden, ohne zweifel.
aber wo sitzt die wurzel die soche blüten hervorbringt?
im kopf dieser menschen, und da braucht`s auf längere sicht mehr als verbote und bestrafung, es beginnt mit bildung und aufklärung und bis dahin ists ein langer, langer weg. " long and winding road " ! an dem werden noch unsere nach-nach-nachkommen zum kiefeln haben.
denkt man dran das da einer hoch offiziell den spruch "wien darf nicht instanbul werden" auf plakatwänden klebt, diese werbetafelfirma läßt das zu, der mensch behauptet, er sagt was wiener denken wundert mich gar nichts mehr!

.Knie nieder, nichts und danke der Welt
Dass sie dir ein Zuhause gibt und dich am Leben hält
Und dann erhebe dich, Prinz, nutze deine Macht gut
Nimm die Lektionen des Lebens in Demut
Du hast die Wahl, ob hier das Paradies oder die Hölle ist
Denn du bist Schöpfer deiner Welt, obwohl du Teil von ihr bist
Du trägst Verantwortung für alles, was in deinem Leben geht
Und auch ein Stück vom Herzen eines Jeden, der dir nahe steht
Und wenn du dich dennoch fühlst, wie jemand, der verloren hat
Und Gott die Schuld gibst, nur weil er dich geboren hat
Dann wird es Zeit, dass dich endlich jemand am Kragen packt
Dich schüttelt und dir sagt, dass er's nur einmal sagt

Du willst ein Held sein - dann tritt für die Welt ein
Und lass die Liebe wieder Spiegel deines Selbst sein
Es ist deines Lebens Ziel, dass du es auch liebst
Und du gewinnst dein Egospiel, wenn du es aufgibst
Du hast dir Liebe geschworen und hast dazu den Mut
Dann wirst du neu geboren durch Lektionen in Demut ....
eclipse - 10. Mai, 00:14

@tilak

nordkorea ist ein sehr guter beispiel.
wir sind aber hier und jetzt.und es ist unserer alltag.es kann unseren nachbarn treffen oder gar uns.er kommt schleichend,unbemerkt dieser unerklärliche haß.
anscheinend lernen wir nie aus der geschichte,oder müssen wir selbst ein mal betroffen werden um es zu merken was es um uns herum passiert.so lange denken alle:mir wird schon nichts passieren.
ich wurde immer schon sehr tolerant erzogen,ich bin meiner eltern sehr dankbar,ich habe einen ausgezeichneten erziehung geniessen können.
warscheinlich deshalb bin ich ein sehr gerechtigkeitsbezogene mensch geworden.
eclipse - 10. Mai, 00:50

@creature

ich fühl mich schwach und müde
als hätte ich tage nicht geschlafen
als bliebe ich wach
und übte mich darin
mich zu bestrafen
der, der einst so groß war
endet als hofnarr
doch ich erhebe mich
strebe zum licht
fühle mich wie ein neues wesen
dass zum ersten mal spricht
ich bin bereit auf dass zu hören
was mein leben mir zu sagen hat
erkenntnis zu erfahren
die man am ende aller fragen hat
den zustand zu bewahren
um alles fließen zu lassen
um die freiheit zu empfinden
und die einheit zu erfassen
alle ängste überwindend
hab ich mein ziel erreicht
spühr die kraft in meinem innern die dem universum gleicht
was das leben jedem wesen mitgegeben hat
fließt durch jede meiner venen
wie starkstrom

und ich werde der held meiner welt sein
im großen kampf um eure seelen seid ihr nicht mehr allein
es fallen endlich alle regeln
und barrieren ab
und ich seh was ich noch zu regeln
und zu klären hab
ich bete ein "ich verzeih dir"
und ein es "tut mir leid"
zur klärung der vergangenheit

und ich werde der held meiner welt sein
im großen kampf um eure seelen seid ihr nicht mehr allein
es fallen endlich alle regeln
und barrieren ab
und ich seh was ich noch zu regeln
und zu klären hab
ich bete ein "ich verzeih dir"
und ein "es tut mir leid"
zur klärung der vergangenheit
creature - 10. Mai, 01:03

oh ja, bussi dafür, welch ein schöner text...
eclipse - 10. Mai, 15:28

@creature

du hast auch neuerlich die plakatwänden erwähnt,ich habe mich auch damals schon empört gezeigt über diese plakat

istanbul,

und später über diese auch

tafel

man kann nie oft genug mahnen.
dnepr - 9. Mai, 23:45

ich sehe keinen unterschied,mit schmiererreien hat es immer angefangen.

Muh-Tiger - 10. Mai, 00:23

Letzter Satz in deinen Beitrag = 100%
Zumindest in Bezug auf angewiedert.

Wer etwas Selbstvertrauen und ein wenig "Saft inne Eier" hat, der hat solche Sprüche nicht nötig.

Es gibt auch den anderen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Etwas das ich in meinem direkten Umfeld mehr und mehr beobachten kann. Das entsteht aber aus Existenzängsten. Wenn ich im TV sehe wie Leute entlassen werden um die Stellen mit osteuropäischen Billiglöhnern zu besetzen, dann entsteht ganz schnell eine Stimmung gegen Osteuropäer insgesamt.
Ich frage mich dann aber immer wieder, wieso ein angeblich so gebildeter, so intelligenter, so smarter, so weltgewandeter Mensch da Ängste gegen Ausländer entwickelt? Existenzängste können es doch wohl nicht sein. Also bleibt nur das etwas zu klein geratene Ego übrig. Tja.

eclipse - 10. Mai, 00:32

@Muh-Tiger

das etwas zu klein geratene Ego …

Alles nur deswegen?
Sollte ich jetzt erleichtert sein? ;-))
dnepr - 10. Mai, 00:54

worte eines hausmeisters.

Thomas D
"Ich muss das alles alleine ausbaden"
ich hoffe doch ,das wir das zusammen ausbaden können ,aleine ist immer blöde.)
creature - 10. Mai, 01:08

ich finde es super das der humor nicht zu kurz kommt, das wäre sonst nicht zu ertragen.
i
eclipse - 10. Mai, 01:17

@creature

wie wahr!
es ist kaum zu ertragen. um wieviel schöner wäre das leben und das bloggen in frieden!
streunendewoelfin - 10. Mai, 09:44

Nachdenklich und traurig ...

macht es mich, das zu sehen/zu lesen...

... aber froh bin ich darüber, dass es so viele gibt, die mit dem Herzen denken, und daß ihre Stimmen laut sind - laut genug, um viele andere Herzen zu erreichen.

Liebe Grüsse an dich :))

eclipse - 10. Mai, 10:34

@streunendewoelfin

Liebe Wölfin!
Du hast Recht,es ist traurig. Mich mach es aber wütend, ich fühle mich so ohnmächtig dabei.
Ich will nicht das die Geschichte sich wiederholt.
Ich werde von meine Seite immer aufschreien.

Danke für deinen lieben Worte!
Liebe Grüße!
tilak - 10. Mai, 09:48

noch ein Beispiel aus dem kleinen privaten Kreis

es ist 21 Jahre her, dass mein Bruder an Epilepsie erkrankte. Er war lange zuhause und ging dann wieder zur Schule. Seine Mitschüler wußten natürlich davon. Eines Tages ging ein Bub zu ihm und knallte ihm den Atlas auf den kopf, weil er wissen wollte, ob mein Bruder dann einen Anfall bekommt. Die Kinder waren 8 Jahre alt und ich fand das unglaublich grausam,......

eclipse - 10. Mai, 11:44

@tilak

Ja, liebe Tilak. Ich muss mich da anschließen.
Vorurteile und Alltagsrassismus können jedem treffen.
Und es sind immer die Schwächsten der Gesellschaft.
In meiner Kindheit haben noch BrillenträgerInnen auch dazu gehört, Stotterer genau so.
Es genügt nicht ein Mal im Jahr einen Aktion zu starten ("Licht ins Dunkel") zur Gunsten behinderter Kinder. Viele spenden nur um nachher sagen zu können ich war dabei.

Es müssen Veränderungen in den Köpfen stattfinden.
Heute haben Menschen im Rollstuhl oder Blinde, Gehörlose es immer noch schwer im Alltag.
Viele von uns können den anderen gegenüber nicht in den Augen sehen.Die sind auch Vorurteile. Da gehört noch viel zu verändern.
nestor - 10. Mai, 10:46

grundsätzlich:

"feindbilder" entstehen durch meist lang andauernde diskurse, in denen sich etwa unterschiedliche traditionale (z.t. ideologie-behaftete) bilder, soziale ängste, kulturelle befindlichkeiten, ökonomische befürchtungen in verschiedener art und weise mit unterschiedlichem touch meist unter politischer instrumentalisierung verbinden. darum ist es auch so schwer dagegen (rassismus, ausländerfeindlichkeit etc.) (an-)zukämpfen. es ist schlicht ein jeder pluralistisch-demokratischen gesellschaft imanenter prozess. ein kampf, der geführt werden muss. allerdings sollte in diesem anti-rassistische diskurs überzeugungsarbeit geleistet werden. pauschale schuldzuweisungen oder 'vorwürfe' erscheinen mir nicht zielführend, zumal sie meist das gegenteil von dem bewirken, was notwendig erscheint. nur wenn wir uns gegenseitig argumentativ 'ernst nehmen' können wir miteinander diskutieren. letzteres gilt allerdings nicht für jene, die per se die grundprinzipien unserer globalen zivilgesellschaft ablehnen (zb. neo-nazis).

dnepr - 10. Mai, 12:22

@tilak

Nicht nur kinder können grausam sein,gerade bei behinderten.(eigentlich wollte ich nicht so viel von meinem privatleben preisgeben.) durch eine sprachbehinderung die ich hier nicht näher erläutern will.durfte ich als kind schon sehen wie leicht man abgestempelt wird ,wenn man anders ist.der rektor eine katholischen grundschule legte es meiner mutter damals nahe mich auf eine sonderschule zu schicken,für lernbehinderte.auf einer anderen grundschule schaffte ich es dann später immerhin zur gymnasialreife nicht schlecht für einen denn man gerne zum sonderschüler gemacht hätte.(ein grund warum ich immer an die decke gehe ,wenn jemand versucht zu bestimmen was wertig und unwertig ist )kleiner gruss an unseren selbst ernannten bildungsminister (relatief flach)
eclipse - 10. Mai, 13:52

@nestor

Ja, lieber Nestor.
Feinbilder entstehen auf verschiedener weise.
Es gab’s immer schon Abneigung gegen Minderheiten, es ist kein neues Phänomen.
Es steht immer Angst dahinter.
Ich nenne als Beispiel die Angst der heterosexuellen Männer vor den homosexuellen.Die empfinden anders sein auch als (unbegründete) Bedrohung.
Was mich jedoch verwundert,dass auch immer mehr Menschen mit höherem Bildung ihren Vorurteilen offen zeigen.
Der_Eisenschmyd - 10. Mai, 16:25

"Ich nenne als Beispiel die Angst der heterosexuellen Männer vor den homosexuellen"

Woher haben Sie das denn, sowas hab ich noch nie gehört...
eclipse - 10. Mai, 16:34

@Der_Eisenschmyd

Von homosexuellen Männer,dass sie es so erlebt haben.
Es wird gerade homosexuellen nachgesagt,sie seien eine Bedrohung.
Der_Eisenschmyd - 10. Mai, 16:41

"Es wird gerade homosexuellen nachgesagt,sie seien eine Bedrohung."

Wie kann man soetwas denken?

lebe ich in einer anderen Welt?
eclipse - 10. Mai, 16:52

@Der_Eisenschmyd

Da gebe ich ihnen vollkommen Recht:wie kann man so denken.
Es handelt sich dabei nicht um mein Urteil.
Ich habe diese Meinungen oft gehört,dass hetero Männer sich bedroht fühlen.

Würde aber gerne Ihre Meinung dazu hören,was meinen Sie,warum gerade Männer mit diesen Vorurteilen stehen gegenüber homosexuellen?
Frauen sind gerade hier viel toleranter.
Für mich ist mein Selbsverständnis dass ich hier genau so kein Unterschied mache wie bei anderen Minderheiten.
Der_Eisenschmyd - 10. Mai, 17:04

Ich würde gerne eine Meinung dazu abgeben, aber ich kann nicht.
Aber nicht deswegen, weil ich nicht will, sondern weil ich nicht kann.
Ich kann mich in die Gehirne derartiger Männer nicht hineinversetzen, ich kenne auch keine Männer die so denken.
Warum sollte ich als hetero Mann mich von einem homosexuellen Mann bedroht fühlen?
Was sollte dieser mir denn tun?

Aber wie es mit Vorurteilen eben so ist. Die meisten Menschen nehmen sie gerne auf, weil es einfacher ist.
tilak - 10. Mai, 17:06

@dnepr

du hast Recht, wenn ein Vorgesetzter/Lehrer/Elternteil seine Position ausnutzt, ist das auch sehr schlimm. Und es kränkt ein Leben lang ! Mir hat mein Französisch Lehrer in der 5. Klasse AHS nahe gelegt die Schule zu wechseln, weil ich scheinbar für das BGXVI nicht geeignet sei. Als ich die Matura an eben dieser Schule bestanden habe, war u.a. das ein Grund für mich, besonders stolz zu sein, nach dem Motto: dem habe ich es gezeigt !
Und den Satz meiner Eltern :"Bleder, wie 10 Pinkeln Fetzen", den ich unzählige Male gehört habe, werde ich sicher nie vergessen !
Und so gibt es viele Situationen, wo ich mich, ganz ohne Behinderung usw. benachteiligt gefühlt habe ( und immer wieder fühlen werde). Allerdings haben mich diese Erfahrungen stark gemacht,....immer wieder........
eclipse - 10. Mai, 17:10

@Der_Eisenschmyd

Die Menschen machen sie sich einfach,aus Bequemlichkeit setzten sie sich gar nicht ausseinander warum sie Vorurteile haben.
Entweder sind es vererbt,oder sind sie beeinflußt von Hassprediger.
Das schlimmste das immer mehr Menschen das selbstständiges Denken verlernen.Das nachfragen warum,weshalb fehlt.
creature - 10. Mai, 21:11

es gibt ein zauberwort, respekt und achtung vor dem leben. dazu muß ich einmal achtung vor mir selber haben und meinen wert erkennen, nicht meinen marktwert, sondern den das ich überhaupt da bin.
aber wer kann mir den vermitteln?
normalerweise sollten es die eltern vorleben, denen wurde es aber meist nicht vorgelebt und so dreht sich das rad immer im kreis.
es gibt menschen die haben diesen kreislauf durchbrochen, wie die meisten hier, siehe tilak, trotz dieser negativen erfahrungen gibt sie diese nicht einfach an andere weiter, sie wertet nicht ab wie es ihr vorgemacht wurde sondern sie hat sich ihr weltbild selbst erschaffen durch nachdenken, hinterfragen und der liebe zum leben.
und ein vor-urteil ist ein urteil, bevor ich mich mit diesen menschen befasst, geredet, sie kennenlernen konnte.
wo ist ein homosexueller anders als ich? er isst, schläft, atmet, hört gar dieselbe musik wie ich, und seine sexuelle vorliebe ist doch seine privatsache, ich versteh`s auch nicht was manche menschen haben?
eclipse - 10. Mai, 23:16

@Der_Eisenschmyd @creature

Ursachen der Homophobie:
Diese an sich irrationale Angst erklärt sich dadurch, daß diese Männer - und zwar zu Recht - befürchten, die gleichgeschlechtlichen Formen der Beziehungsgestaltung und des Zusammenlebens könnten eine kritische Anfrage an patriarchale Familienstrukturen darstellen.
Mit der Infragestellung traditioneller Männerbilder hängt eng eine weitere Ursache für homophobe Einstellungen zusammen:
Auch wenn es absurd klingen mag, empfinden wiederum vor allem heterosexuelle - Männer lesbische und schwule Lebensweisen als Infragestellung traditioneller Familienstrukturen.
Auch wenn sich in homosexuellen Beziehungen durchaus ähnliche Verhaltensweisen zeigen können, weichen diese Beziehungen doch insofern grundsätzlich von den Beziehungen ab, die heterosexuelle Männer miteinander pflegen, als bei Schwulen die Dimension der Zärtlichkeit, der Erotik und der Sexualität hinzukommt. Dadurch fühlen sich viele heterosexuelle Männer zutiefst in ihrem Selbstverständnis verunsichert - und aus eben dieser Irritation resultieren die ausgeprägten antihomosexuellen Einstellungen und Handlungen vieler heterosexueller Männer


mehr darüber hier.
eclipse - 12. Mai, 13:47

@dnepr

ich finde es besonders mutig von dir wie du dich hier outest, es ist nicht leicht, und gerade darum ärgert es mich immer wieder die ignoranz mancher,wenn dieser nicht die ursachen kennen und jedoch immer gleich verurteilen.
du bist ein wunderbarer mensch und ich weiss dass du dich nie von solchen primitiven besserwisser entmutigen lässt.
du bist intelligent,selbstbewusst und sehr einfühlsam.
ich denke, deine kleine tochter ist mit recht stolz auf dich!
bleib so wie du bist:-))
eclipse - 12. Mai, 18:27

@tilak

ich kenne dich zwar noch nicht persöhnlich,aber nachdem was ich hier schon von dir gelesen habe oder von anderen gehört habe,muss du eine sehr selbstbewusste person sein,die wenn es sein soll, würde sich für die schwächsten einsetzten.
schön,menschen wie dich hier zu haben:-)
eclipse - 12. Mai, 18:31

@creature

ja gerade darum geht es:
um unserer weltbild selbst erschaffen durch nachdenken, hinterfragen und der liebe zum leben.
wenn nur die hälfte der menschheit es so tun würde,hätte wir weniger ignoranz und vorurteile.
dnepr - 12. Mai, 23:27

@ eclipse

nein hier braucht es dafür keinen mut,auch wenn ich ab und an mal mein gesicht zeige sind wir hier doch relatief anonym.im richtigen leben brauchst du mut ,wenn du zu so einem besserwisser ins büro gehst und er dich auf deine sprache reduziert,damit bist du immer angreifbar egal wie gut deine argumente sind .aber das macht hart.,))

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